CT

Die Computertomographie (CT) ist ein Röntgenschnittbildverfahren ESW_CT_Abdzur Untersuchung aller Organe und Organregionen. Technische Verbesserungen führten in den vergangenen Jahren zu einer höheren Auflösung der erzeugten Schnittbilder, zur Senkung der Strahlenbelastung und zu deutlich verkürzten Untersuchungszeiten. Seit Januar 2016 betreiben wir am Standort Schillerstraße, Eisenach einen CT-Scanner der neusten Generation der mit iterativen Bildrekonstruktionsverarbeitungsprogammen und einer Care-Software zur Automatisierung des Bildgebungsprozesses ausgestattet ist und zur Verringerung der Strahlendosis für den Patienten beiträgt. Dieses neue CT verfügt zusätzlich über ein so genanntes Metallartefaktreduktionsprogramm.

Mithilfe der CT können Erkrankungen sowie Verletzungen exakt diagnostiziert werden. Die CT wird für die Planung von therapeutischen Schritten wie auch zur Verlaufskontrolle von Behandlungen eingesetzt. Möglich sind Untersuchungen der Kopf- und Halsregion, der Lunge sowie der Bauchorgane, Gefäßdarstellungen sowie Untersuchungen des Skelettsystems. Mithilfe der CT können Interventionen im Rahmen einer Schmerztherapie aber auch Gewebsentnahmen durchgeführt werden.

Vorteil der CT ist die hohe geometrische Auflösung. Hiermit können feinste Strukturen dargestellt werden, was insbesondere zur Feindiagnostik der Lunge erforderlich ist . Bei knöchernen Verletzungen ist die CT der MRT überlegen.

Der Nachteil des CT-Verfahrens liegt in der Röntgenstrahlenbelastung. Eine Gegenanzeige gegen die CT ist eine vorliegende Schwangerschaft, hier sollte nur im Notfall die Indikation zur Untersuchung gestellt werden.

Metallhaltige Implantate, z.B. Gelenkprothesen oder Fremdkörper können die diagnostische Aussage der Untersuchung erheblich beeinträchtigen.

Bei manchen computertomographischen Untersuchungen ist es notwendig Kontrastmittel zu verabreichen. Zur Kontrastierung des Darmes ist es notwendig, das Kontrastmittel zu trinken. In einer großen Zahl der Untersuchungsfälle muss zusätzlich noch ein Kontrastmittel intravenös, d.h. in die Armvene appliziert werden. Moderne jodhaltige Kontrastmittel haben kaum Nebenwirkungen und werden meist problemlos vertragen. Eine Einschränkung besteht hier bei schweren Nierenerkrankungen und bei Überfunktionen der Schilddrüse.

 

Untersuchungsablauf

Schädel CT
Schädel CT
Thorax CT
Thorax CT
ESW_CT_Angio-2
Abdomen CT
Wirbelsäulen CT
Wirbelsäulen CT
Extremitäten CT
Extremitäten CT
Angiographie CT
Angiographie CT
Spezialuntersuchungen Intervention
Spezialuntersuchungen Intervention